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Profil von Adrian Hanselmann

Website http://madame-psychosis.com/author/adi/
Beschreibung Studiert Theorie und Fine Arts in Zürich; traversiert durch Philosophie, politischer Theorie, Literatur und ästhetischer Praxis. Autorin, Passivistin, Übersetzerin und Redaktion bei Madame Psychosis.

Beiträge von Adi

Abandon

15. Februar 2018, 1555 Zeichen

Der Mensch verschwand wie das Gesicht im Strand, nichts bleibt für lange, alles wird zu nichts, nichts wird zu allem. Aufgebläht bleibt der Körper liegen, bis er wieder zu Staub zerfällt, zu Proteinen für Maden wird, zu Dünger für Pflanzen, Ablagerung für Staub.

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Die Andere Welt

15. Dezember 2017, 11318 Zeichen

Zuerst gibt es die Welt. Dann ist da die Andere Welt. Die Andere Welt ist dort, wo ich manchmal den Halt verliere.

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Gravitationsenergie I

19. November 2017, 207 Zeichen

Der Sog der Ankerpunkte erschaffen die Gravitationsenergien, welche die Ströme zum Zentrum hin ziehen. Zeit und Raum werden angezogen, durch die Ankerpunkte hindurch gezogen und der Auflösung ausgeliefert.

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Ankerpunkte VII

08. November 2017, 435 Zeichen

Ein Ankerpunkt ist immer schon Vieles, ist immer schon mannigfaltig, in der Öffnung des Durchgangs, des Hindurchgehen der Mannigfaltigkeit, welche sich wieder auflöst und durch eine Vielheit von Ankerpunkten hindurch strömt.

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Ankerpunkte VI

01. November 2017, 144 Zeichen

Bewegliche Sternenkarten aus Ankerpunkten, Hochdruck, Tiefdruck, Geschwindigkeiten, Zentren und Peripherien, Intensität von Null bis Unendlich.

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Ankerpunkte V

30. Oktober 2017, 748 Zeichen

Ankerpunkte sind die eigentliche Bewegung der Individuation und der Subjektivierung zugleich. Die Erschaffung eines Ankerpunktes ist die Emergenz eines Subjektivierungspunktes, der sich dem Korsett des Ankerpunktes unterwirft. Ein Punkt der so scheint es ist, sich aber immer bereits schon deterritorialisiert und deterritorialisierend ist.

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Ankerpunkte IV

25. Oktober 2017, 309 Zeichen

Ankerpunkte sind weder Metaphern noch erkenntnistheoretische Wortklauberei. Sie werden in einer depressiven Welt laufend erschaffen, und produzieren gleichermassen gehaltvolle Ankerpunkte wie der rauschende Strom Depression. Es gibt eine Geschichte der Ankerpunkte, wie es eine Geschichte der Ökologien gibt.

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Ankerpunkte III

19. Oktober 2017, 299 Zeichen

Die Frage was ist ein Ankerpunkt wird sich nicht beantworten lassen. Aber können wir beobachten und reissend, schmerzhaft spüren, wie sie zueinander stehen, verfliegen, sich durch die Masse anderer Ankerpunkte vergrössern und immer mehr chaotische Partikel in ihrem Dunstkreis angetrieben werden.

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Ankerpunkte II

10. Oktober 2017, 188 Zeichen

Die Ankerpunkte ziehen sich gegenseitig an, rütteln an einander, lassen sich um einander kreisen und kollidieren. Je nach Grösse und Anziehungskraft verschwinden einige in den anderen.

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Magische Maschinen und ihre Apparate

06. Oktober 2017, 4819 Zeichen

Die Magische Maschine koppelt sich an allerlei wunderliche kleine und grosse Apparaten. So manche habe ich selbst gesehen, andere, so sagt man mir, hätte ich gesehen, an welche ich mich nicht mehr erinnern kann ...

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Ankerpunkte I

01. Oktober 2017, 565 Zeichen

Vieldimensionale Koordinaten. Sie sind nie alleine, sondern ein riesiges sternensystem an Ankerpunkte, gross und klein, hell und dunkel, ausgebrannt und leer, uralt und jung durch welche alles angesogen durchfliesst.

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Schulden für alle

11. Juli 2017, 233 Zeichen

Dreifach ist die erste Schuld und die zweite erst recht. Das Leben, die Geburt und der Tod, die Hypothek, die Rente, das Brot. Nicht die Erbschuld wird weitergegeben, die Schulden selbst sind unser Erbe und unsere Hinterlassenschaft.

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Schwarzer Block auf weissem Grund

30. Mai 2017, 322 Zeichen

Sauberkeit als Paradigma liegt nicht nur dem Staubsauger zu Grunde. Ordnung wegen Ordnung, nicht wegen dem was Ordnung sein könnte. Das Prinzip wird zum System, das System zur Moral. Kein anderer Grund ist mehr nötig um die weisse Weste zu erhalten. Der kleinste Krümel liegt wie hell beleuchtet, von überall sichtbar.

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Depression und Prekarisierung

05. Januar 2017, 11332 Zeichen

Zwischen Depression, Prekarisierung und Prekär-Sein werden Welten zerstört und erfunden – im «Noch-Nicht» und «Nicht-Mehr».

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Sturmhöhe und die kommende Depression

12. Dezember 2016, 917 Zeichen

Stürme ziehen auf und zerren an den Heringen, welche die schützende Blache am Boden halten. Flüchten ja, aber wohin...

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Desolation und Erschöpfung

08. Dezember 2016, 1200 Zeichen

Der vereinsamte (desolate) und der verwüstete (desolate) Körper ist per se voll und kapazitär erschöpft. Auf seiner Oberfläche tummeln sich Myriaden von zerstreuten...

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Todsicher

03. Dezember 2016, 714 Zeichen

Absolut sicher ist, so scheint es, dass nichts absolut ist und sicher schon gar nicht. Dieser Rahmen kreist um das Lebendige, einer ständigen Konfrontation mit der Zersetzung...

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Philosophischer Krimi

01. Dezember 2016, 1627 Zeichen

Mit kognitivem Verstehen alleine hat Philosophie oft nicht viel zu tun. Klar gibt es schwierige, abstrakte Konzepte, Begriffe in esoterischer Sprache und vieldeutigen Neologismen.

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Rinks und lechts

28. November 2016, 1704 Zeichen

Die Frage scheint gerade in den letzten Wochen etwas utopisch, doch möchte ich sie trotzdem stellen: Kann links regieren?

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Vom depressiven Vergessen

27. Juli 2016, 16425 Zeichen

Ein performativer Text zum Vergessen – zwischen Depression, dem depressiven Menschen und Nietzsches Regenschirm.

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Tausend Fluchtlinien

28. April 2016, 20884 Zeichen

Ein Dialog im denkenden Schreiben mit David Foster Wallace, Gilles Deleuze und Félix Guattari.

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Denken im Noch-Nicht oder wie funktioniert Halbwissen.

21. April 2016, 3936 Zeichen

Ein kleiner Rückblick auf das erste Kolloquium des Halbwissens.

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Theoretischer Widerstand der Praxis

21. Februar 2016, 16167 Zeichen

Versuch einer Aktualisierung um die Intellektualität im Politischen.

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