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Tu was du nicht kannst.

19. Mai 2016, 1182 Zeichen

Was kannst du am besten? Und was kannst du gar nicht? Was kannst du ein bisschen? Ich überlege mir die Fragen in einem kurzen Moment. Es ist gar nicht so einfach alles mögliche Tun in einer Skala von 0-10 in gut und schlecht zu denken. Was heisst denn schon etwas gut können? Ich kann nur etwas gut oder schlecht im Vergleich zu jemand anderem zu etwas anderem zu einem anderen Tun. Ich kann gehen, aber gehe ich so gut wie jede andere, ich kann atmen, aber atme ich so gut wie du? Wenn aber der Vergleich ausmacht ob ich etwas kann, könnte ich doch einfach etwas machen, was noch nie jemand gemacht hat. Und dann kann ich nicht einmal mehr sagen ob ich es gut kann oder nicht, sondern ich kann es einfach. Es ist fast so eine Antirelativitätstheorie, ohne Relationen ein Tun denken. Das Können ist doch nichts anderes als das Tun. Tun was wir nicht können. Im Tun verschiebt sich genau das was man nicht kann in etwas das man kann, weil man es ja grad macht. Im Tun erschaffen wir die Kapazität, die Möglichkeiten. Ein Experiment, das erschafft, ein positives, schöpferisches Bewegen. Und wenn mich jemand das nächste mal fragt ob ich dies oder das kann, dann tu ich es.