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#Linksunten #Indymedia #parasiempre

26. August 2017, 709 Zeichen

Der Übergang von «sich von linker Gewalt distanzieren müssen» zu «linke Medien verbieten» brauchte in einem todlangweiligen Wahlkampf der Sozialdemokratie keine drei rhetorischen Schritte. Es wäre denkbar, dass sich die schwarzen Blöcke der Welt plötzlich zu einer staatlich geförderten Kuschelsekte wandeln, nicht aber, dass die sozialliberalen Bürgersleut freiwillig noch demokratisch denken lernen, bevor uns die Scheiße um die Ohren fliegt. Staaten, die kritischen Medien repressiv begegnen, brauchen andere Prädikate, da sie es längst aufgegeben haben, den Schein zu wahren. Die neoliberale Entpolitisierung gipfelt da, wo sie mit Pinochet einst begonnen hat: im faschistischen Bullenstaat.